| Die Bücherdiebin: Roman | 
| Autor: Markus Zusak Urheber: Markus Zusak, Alexandra Ernst Verleger: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Kaufen Neu: EUR 9,95 Stand 5.9.2010 09:13 CEST Einzelheiten
Verkäufer: Amazon.de Bewertung: 307 Rezensionen Verkaufsrang: 128
Medium: Taschenbuch Seiten: 608 Versandgewicht: 1.2 Maße (innen): 7.2 x 5 x 2.1
ISBN: 3442373956 EAN: 9783442373956 ASIN: 3442373956
Publikation: September 7, 2009 Versand: Sparversand Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen. Nur hätten die meisten Menschen einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. Ihr wollt wissen, fragt er, wovon ich mich ablenken muss? (
) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden. Eine solche Überlebende, eine Expertin im Zurückbleiben ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie rettet auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller - und in ihren Büchern. Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
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| Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 307
Eine atemberaubende Geschichte mit einzigartiger Erzählweise August 29, 2010 Florian Reichl Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, habe noch nie zuvor von "Der Bücherdiebin" gehört, und beim Durchlesen des Klappentextes dachte ich mir schon: " Nicht noch ein Roman über den Zweiten Weltkrieg." Was ich natürlich nicht wusste war, dass dieses Buch nach beenden der letzten Seite mein neuer Lieblings-Roman sein würde.
Markus Zusak hat mit diesem historischen Roman etwas einzigartiges geschaffen. Die Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen, Liesel, die nach dem Tod ihrer Familie bei einer Pfelgefamilie weiterlebt. Beim Begräbnis ihres Bruders entdeckt sie die Freude am Bücherstehlen. Von nun an war Liesel die Bücherdiebin. Im Laufe der Zeit stiehlt Liesel immer mehr Bücher, sie entdeckt die Liebe zu ihrer "neuen Familie" , ihrer Pflegevater und dem Akkoridion, Rudi und einem Juden. Im Großen und Ganzen handelt die Geschichte von einem kleinen Mädchen, dem Bücherstehlen, die Liebe einer Familie, dem Tod, und einem großen Herzen.
Ich persönlich, war absolut begeistert von diesesm Buch. Markus Zusaks schafft in diesem Buch eine ganz eigene Atmosphäre ( aus einer einzigartigen Sichtweise) die mir sehr zugesagt hat. Seine Schreibstil ist vielleicht für den ein oder anderen ein wenig gewöhnungsbedürftig oder merkwürdig da er immer wieder kleine Bemerkungen einbaut. Die verschiedenen Charaktere werden durch Zusaks tolle Schreibweise effektiv zum Leben erweckt und sind alle auf ihre ganz spezielle Art liebenswert und sympathisch.
Alles in Allem eine tolle, spannende und atemberaubende Geschichte die mich streckenweise zu Tränen rührte. Ein Must-Have für alle, die gute historische Romane lieben.
Absolute Kaufempfehlung.
super August 26, 2010 Leserättchen Dieses Buch war sehr angenehm zu lesen, es war spannend und rührend zu gleich. Die Hauptperson Liesl ist klar umrissen und gut ausgearbeitet. Die Geschichte erstrecjt sich über längere Zeit, ohne langweilig oder langatmig zu wirken. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann den Geschehnissen leicht folgen.
Auf jeden Fall zu empfehlen!
Leider nicht so gut wie erwartet August 26, 2010 jomoSBG (Salzburg) Ein schönes Buch mit einer interessanten Erzählperspektive.
Aufgrund der übereifernden Rezensionen hätte ich halt noch mehr
erwartet. Leider zieht sich das Buch ein wenig und es kam bei
mir nie so richtig die Vorfreude aufs Weiterlesen auf (auch das ist es,
was mir am Lesen Spaß macht). Dennoch haben mir die Charaktere gefallen
und man kann sich durchaus in das Molching der Kriegszeit versetzen.
Der literarische Anspruch und ein ergreifendes Ende entschädigen
für manche Längen während der Erzählung.
Vielleicht lese ich mal irgendwann wieder ein Buch von M. Zusak, vorerst
ist das Verlangen nicht so groß.
Mitten ins Herz August 25, 2010 Kulisse Markus Zusaks "Die Bücherdiebin" überzeugt!
Wie?
Dieses Buch prahlt nicht mit einer "ach so tragischen"-Geschichte, sondern beschreibt greifbar, das Leben eines Mädchens zur Zeit des 2ten Weltkrieges.
Man ist direkt dabei. Im Keller wo sie lesen lernt. Im Haus der Dame mit den vielen Büchern. Auf der Straße mit den anderen Kindern, die irgendwie anders sind. Im Tante-Emma-Laden wo der Hitlergruß ausgeführt werden muss.
Am ende habe ich geweint...
Ein Buch, das bewegt. August 24, 2010 Madeleine Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt - und - die Fähigkeit im Leben wirklich zu "leben".
Die "Hubermanns" nehmen die kleine jüdische Liesel während des zweiten Weltkrieges bei sich auf und erbauen zusammen eine Welt, die es schafft, das Schreckliche im Leben durch das Wesentliche zu überschatten.
Ich habe dieses Buch innerhalb von wenigen Tagen ausgelesen, war von dem Gefühl der Freundschaft und Zugehörigkeit überwältig, welches Markus Zusak geschickt, humorvoll und überzeugend vermittelt. Er beschreibt Liesels Alltag in einem umkomplizierten Stil, der sogleich in jedem Satz Bedeutung versteckt.
Nicht zuletzt die Perspektive aus dem Tod, sondern auch das gekonnte Zusammenspiel von Leichtigkeit und einem so schrecklichen Thema machen dieses Buch zu etwas besonderem.
Eine Geschichte, die nach dem Lesen im Kopf noch weiter geht, die zum Nachdenken anregt und die ein oder andere Träne fließen lässt.
Für mich absolut eines der besten Bücher in diesem Jahr!
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